Die Technik hinter der Section Control

Die Section Control wird hierzulande von dem technischen Dienstleister Jenoptik unterstützt.

Auch hier könnte es in den kommenden Jahren die Section Control geben. Foto: sejanc, flickr.com

Auch hier könnte es in den kommenden Jahren die Section Control geben. Foto: sejanc, flickr.com

Die in Niedersachsen aufgebaute Anlage stammt aus der Produktreihe TraffiSection und soll einen knapp 3 Kilometer langen Abschnitt der B6 kontrollieren. Momentan befindet sich die Section Control, die südlich von Hannover liegt, noch in der Testphase. Doch das Systems soll voraussichtlich im Herbst in den “Echtbetrieb” übergehen. Nur die deutsche Zulassung durch die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) fehlt noch.
Michael Martin, Jenoptik-Chef, sagt: „Wir freuen uns, dass wir so ein richtungsweisendes Projekt in Deutschland mit unserer Erfahrung unterstützen können. Unsere moderne Technik für die Section Control hat sich bereits in anderen Ländern bewährt, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. So wird sie seit mehreren Jahren in Großbritannien, in Österreich und der Schweiz, sowie in Kuwait erfolgreich eingesetzt.“

Die TraffiSection-Technik basiert auf Laserscannern. So wird die Durchschnittsgeschwindigkeit durch einen Scann beim Befahren und auch beim Verlassen des überwachten Bereichs ermittelt. An diesen beiden Punkten wird das Fahrzeug registriert und durch das Nummernschild identifiziert. Jedoch werden die am Anfangspunkt erhobenen Daten sofort verschlüsselt, sodass es während der Messung nicht möglich ist, Informationen über das Fahrzeug oder den Fahrer zu erhalten.
Sollte die Durchschnittsgeschwindigkeit beim Verlassen des kontrollierten Bereiches über der zulässigen Höchstgeschwindigkeit liegen, wird ein hochauflösendes Foto der Frontseite gemacht, auf dem der Fahrer erkennbar ist. Auch das Kennzeichen wird in diesem Fall gespeichert.
Sollte jedoch keine Verstoß der Verkehrsordnung vorliegen, werden alle erhobenen Daten sofort gelöscht, sobald das Fahrzeug den Endkontrollpunkt passiert.

Durch die Technik der Section Control sollen Geschwindigkeitsbegrenzungen effektiver und kosteneffizienter kontrolliert werden können. So wird auch über eine längere Strecke nur eine Anlage benötigt, um die Einhaltung des Tempolimits zu überprüfen. Da die Jenoptik TraffiSection mit Laserscannern arbeitet, ist auch die Identifizierung des Fahrers eindeutig.

Quelle: jenoptik.com

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