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Illegale Straßenrennen: Jetzt doch Mord

Nach dem Raser-Urteil in Berlin droht nun auch einem Autofahrer in Mönchengladbach eine Mordanklage. Bei einem illegalen Autorennen war ein Passant ums Leben gekommen. Der Fahrer sitzt in Untersuchungshaft.

20 Juni 2017
Illegale Straßenrennen
https://www.atudo.de/wp-content/uploads/2017/06/Dominik-Bartsch-flickr-CC-BY-2.0-Illegale-Rennen.jpg

Illegale Straßenrennen: setzt sich Mord als Straftatbestand durch, wenn Unbeteiligte sterben? Foto: Dominik Bartsch / Titel: 365/26 – Lotus Elise | flickr.com | CC BY 2.0

In Mönchengladbach sitzt ein Autofahrer wegen Mordes in Untersuchungshaft. Er hatte an einem illegalen Straßenrennen teilgenommen. Dabei starb ein unbeteiligter Passant. Setzt sich der Straftatbestand „Mord“ nun für solche Vergehen durch?

Auch der Gesetzgeber reagiert
Auch in Berlin wurden zwei Autofahrer schon wegen Mordes verurteilt, nachdem bei ihrem Rennen ein Unbeteiligter ums Leben kam. Denn immer wieder sterben Menschen bei illegalen Straßenrennen. Nun reagiert auch der Gesetzgeber.Der Bundestag wird aller Voraussicht nach noch vor der Sommerpause einem Gesetzentwurf zustimmen, dem zufolge illegale Straßenrennen von der Ordnungswidrigkeit zur Straftat hochgestuft werden sollen.

Quelle: zeit.de

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