Die Luftverschmutzung in Deutschland wird nicht weniger. Deswegen schlagen Die Grünen und das Bundesumweltamt vor, während der christlichen Fastenzeit doch einfach mal aufs Auto zu verzichten.
Das Wetter wird so langsam besser – da könnte man in der Fastenzeit doch öfter mal aufs Fahrrad umsteigen, finden Die Grünen. Foto: Martin Fisch / marfis75 on flickr | Titel: cross-way ( #cc ) | flickr.com | CC BY-SA 2.0
Heute startet das christliche Fasten. Vierzig Tage lang sollen Christen auf Dinge verzichten, die ihnen sonst wichtig sind. Aufgrund der schlechten Stickoxidewerte in deutschen Städten haben Die Grünen und das Umweltbundesamt dieses Jahr eine neue Idee: bis Ostern könnte man ja auch das Auto fasten.
Vierzig Tage Auto-Fasten
Damit der Anreiz, das Auto auch mal stehen zu lassen, steigt, sollen die Öffentlichen Verkehrsmittel mit Sonderrabatten locken. Die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks unterstützt diesen Vorschlag. Auch der ADAC hat sich bislang nur positiv zu der Idee geäußert. Auch, wenn eine Reduzierung der Autofahren nicht nur in der Fastenzeit wünschenswert wäre, so ADAC-Sprecher Andreas Hölzel. Ob der Aufruf was bringt, wird sich dann an Ostern zeigen. Da ändert die Fastenzeit nämlich.
Quelle: tagesspiegel.de