In wenigen Wochen steht der Reifenwechsel wieder an. Der ACE rät jedoch, nicht zwingend das günstigste Modell zu nehmen. Besser sollte man in die Sicherheit ein paar mehr Euro investieren. Ein Test zeigt, wieso.
Reifentest auf nasser Straße: können billige Reifen mithalten? Foto: Tschovikov | ACE Lenkrad | Copyright: ACE | ace-online.de
Von O bis O, so lautet die Regel. Kurzum: in wenigen Wochen steht Ostern vor der Tür, es wird Zeit für Sommerreifen.
Obwohl der Wichtigkeit guter Reifen beschäftigen sich nur wenige Autofahrer tatsächlich mit ihrem Zustand. Gewechselt wird häufig erst, wenn die Werkstatt drängelt oder der TÜV sonst die Plakette geweigert. Selbstständig wird eher selten das Profil gemessen oder der Reifendruck überprüft. Wenn es dann schnell gehen muss, greifen viele reflexartig zu den nächsten verfügbaren Reifen. Einziges Kriterium: billig muss es sein.
Der ACE rät von solchen Reflexkäufen ab. In einem neuen Test hat sich gezeigt, dass sich ein höherer Preis bei Reifen oft auszahlt. Der Automobilclub hat die gängigsten Reifen für die Kompaktklasse getestet. Sowohl auf trockener als auf nasser Straße überzeugten die Reifen aus dem höheren Preissegment. Zwar heißt billig nicht zwangsläufig schlecht, dennoch empfiehlt der ACE, ein paar Euro mehr – im Test lagen gerade einmal 34 Euro zwischen dem Testsieger und dem billigsten Satz – in die Verkehrssicherheit zu investieren.
Quelle: ace-online.de