Die USA und Schweden testen spezielle Oberleitungen für Lastwagen. So könnte der Schadstoff-Ausstoß in stark belasteten Gebieten stark verringert werden.
Die USA und Schweden werden testweise Straßen mit Stromleitungen versehen. Hintergrund ist das Projekt eHighway, das LKW mit Stromabnehmern vorsieht. Auf Strecken mit Stromleitungen können sich die Fahrzeuge unkompliziert an das Stromnetz anschließen und so streckenweise voll elektrisch fahren.
Hoffnung für stark belastete Gebiete
Das System könnte sich vor Allem für Städte und Industriegebiete lohnen, die zunehmend mit Smog zu kämpfen haben. Dadurch, dass die LKW in Gebieten, wo die Oberleitungen existieren, dann komplett emissionsfrei fahren, könnte sich das Problem stark entschärfen. Die Technik jedoch sorgt für etwa 900 zusätzliche Kilogramm, was natürlich auf anderen Strecken zusätzlichen Spritverbrauch bedeutet. Wenn sich das Testprojekt in den kommenden zwei Jahren gut schlägt, könnte es irgendwann großflächig eingesetzt werden.
Quelle: SPIEGEL Online
