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Die beste aller Lösungen – BMW X3 xDrive 20d

22 März 2011

Nur bei wenigen Automodellen ist die Basisvariante die beste Lösung. Ganz anders der BMW X3 xDrive 20d. Günstig ist der Einsteiger dennoch nicht: Mit klassenüblichen Extras sprengt man die 50.000-Euro-Grenze locker.

Die neue X3-Modellreihe toppt ihre Vorgänger-Generation: Die leistungsstarken Diesel und Benziner mit sechs Zylindern und ordentlich Power unter der Haube sind prächtig zu fahren und ein wahrer Lustgewinn für den SUV-Fan.

Im Bereich Fahrdynamik setzt der BMW X3 eindrucksvolle Maßstäbe. Seine Lenkung ist so präzise wie keine andere im Segment, insbesondere seine dynamische Dämpferregelung (1100 Euro Aufpreis) nimmt der Härte den Schrecken und den Nick- oder Wankbewegungen die Angriffspunkte. Auch abseits befestigter Pisten, auf Eis und Schnee glänzt der X3 wie kaum ein anderer. Die Motorleistung wird variabel und überaus aktiv zwischen Achsen sowie einzelnen Antriebsrädern verteilt.

So macht Dieselfahren auch in der Einstiegsklasse Spaß

Die spürbare Untersteuer-Neigung des Vorgängers ist im Vergleich zum Vorgänger deutlich geringer geworden. Das macht den BMW agiler denn je. Das stramme Gesamtpaket passt zu den ordentlichen Fahrleistungen einer überraschend dynamischen Einstiegsmotorisierung. Mit zwei Litern Hubraum, vier Zylindern, 184 PS und 380 Nm Drehmoment kann der X3 sogar über die 210-km/h-Marke kommen und beschleunigt von 0 auf 100 km/h in unter neun Sekunden.

Große Weiterentwicklungen beim Interieur

So groß die Verbesserungen beim Komfort, so weit hat sich auch das Interieur des X3 weiterentwickeln können. Der Größenzuwachs der zweiten Generation von rund zehn Zentimetern kommt insbesondere den Insassen im Fond zugute. Cockpit und Armaturenbrett wirken bei weitem nicht mehr so preiswert und lieblos wie beim Vorgänger. Die optionalen Sportsitze bieten sehr guten Seitenhalt und die Sitzfläche lässt sich ebenso in der Länge verstellen wie die Breite der Rückenlehne. Der Sitzkomfort auf der Rücksitzbank hat trotz deutlicher Verbesserungen noch immer etwas Luft nach oben. Gut: die 550 Liter Stauraum lassen sich durch Umlegen der Rücksitze im Verhältnis 40:20:40 auf 1600 Liter erweitern. Leider nur gegen Aufpreis, aber mehr als sinnvoll ist die elektrische Heckklappe.

Wenig Assistenzsysteme

So dynamisch sich der BMW X3 auf jeglichem Untergrund, in der Stadt oder auf der Autobahn bewegen lässt, so dünn ist das Angebot an Fahrerassistenzsystemen. Annehmlichkeiten wie Abstandstempomat, Spurhalte- oder Totwinkelassistent sucht der Interessent in der überlangen Aufpreisliste vergeblich. Immerhin sind beim X3 mittlerweile Head-Up-Display, das sehr gute Navigationssystem Professional und eine Rückfahrkamera zu bekommen.

Die Preisliste

Der Basispreis für den BMW X3 xDrive 20d liegt mit 39.400 Euro auf Wettbewerbsniveau. In dieser Klasse sind Xenonlicht (ab 1040 Euro), beheizbare Ledersitze (ab 1800 Euro), Navigationssystem (2590 Euro) und Einparkhilfe (780 Euro) in der Bestellliste nahezu obligatorisch. So ist ein gut ausgestatteter BMW X3 xDrive 20d kaum unter 50.000 Euro zu bekommen. Viel Geld für eine Einstiegsvariante – auch wenn sie die beste Lösung ist.

Quelle: news.de

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