Die BMW Group und PSA Peugeot Citroën wollen 100 Millionen Euro in ihr geplantes Joint Venture für Hybridtechnik investieren. Das kündigten beide Unternehmen heute auf einer Pressekonferenz in Genf an.
Group und PSA haben nach den Worten von BMW-Chef Norbert Reithofer die gleiche Vorstellung über die Bedeutung der Hybridisierung in der Zukunft. Das Joint Venture werde es ermöglichen, strategischer und mit einem gebündelten, gemeinsamen Ansatz zu handeln. „Sich partnerschaftlich zusammenzuschließen bedeutet für uns auch signifikante Skaleneffekte, geteilte Entwicklungskosten, die Verwendung von standardisierten Komponenten und einen schnelleren Entwicklungsprozess“, so Reithofer.
Vorbehaltlich der Zustimmung der relevanten Wettbewerbsbehörden wird das Joint Venture im zweiten Quartal 2011 seine Arbeit aufnehmen. Bis zum Jahresende sollen etwa 400 Mitarbeiter für das neue Unternehmen arbeiten, die sich zum Großteil aus Mitarbeitern beider Konzerne zusammensetzen.
Der Großraum München soll Standort für Forschung und Entwicklung werden, während die Produktion in Mulhouse (Frankreich) angesiedelt werden soll. Sie soll im Jahr 2014 starten.
Quelle: autokiste.de