Mit dem Rollout des ersten von drei rein elektrisch angetriebenen Boxster E startete Porsche einen Praxistest im Rahmen des Großversuches „Modellregion Elektromobilität Region Stuttgart“. Der Boxster bietet durch sein Konzept als Mittelmotor-Sportwagen die ideale Fahrzeugbasis für eine alltagsnahe Erprobung des Elektroantriebes.
Die Boxster E der Testflotte werden – je nach Konfiguration – von bis zu zwei Elektromotoren mit zusammen 180 kW / 245 PS angetrieben. Als Energiespeicher dient eine Batterie mit einer Kapazität von 29 Kilowattstunden, gleichzeitig ermöglichen Fahrleistungen auf dem Niveau eines Boxster S mit konventionellem, verbrennungsmotorischem Antrieb die zukunftsfähige Faszination eines Porsches mit Elektro-Antrieb.
Fahrendes Labor
„Die Elektromobilität ist eine zentrale Herausforderung der kommenden Jahre und die Ingenieure von Porsche wollen mit der von ihnen gewohnten Spitzenleistung dazu beitragen, diese zu meistern. Die Boxster E werden uns als fahrende Labore dabei helfen, die praktischen Probleme der Elektromobilität so zu lösen, wie das unsere Kunden erwarten“, sagte Matthias Müller, Vorsitzender des Vorstandes der Porsche AG, bei der Präsentation des Boxster E.
Ziel des Gesamtprojekts sei, so Müller, mit drei rein elektrisch angetriebenen Boxster Erfahrungen über die Alltagstauglichkeit und das Nutzerverhalten – insbesondere beim Fahren und Laden – zu gewinnen. Daraus sollen Forscher Erkenntnisse über Anforderungen an künftige Produkte sowie über die Einbindung von Elektrofahrzeugen in die Infrastruktur gewinnen.
Pilotprojekt für Elektrofahrzeuge und -infrastruktur
Stuttgart ist eine von acht „Modellregionen Elektromobilität“ in Deutschland, in denen bis Mitte 2011 Pilotprojekte für Elektrofahrzeuge und Elektroinfrastruktur realisiert werden. Die Modellregion Stuttgart wird im Rahmen des Bundesprogramms „Elektromobilität in Modellregionen“ gefördert. Insgesamt stellt das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) für bundesweit acht Modellregionen rund 130 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II zur Verfügung.
Quelle: autoblogger.de