Kosten für Auto angestiegen

Autofahren in Deutschland ist im Vergleich zum Vorjahr teurer geworden. Dies zeigt der aktuelle Autokosten-Index, den der ADAC vierteljährlich gemeinsam mit dem Statistischen Bundesamt veröffentlicht.

Nicht nur die Benzinpreise sind angestiegen: Der Unterhalt eines Autos ist teurer geworden. Foto: sludgegulper | flickr.com | CC BY-SA 2.0

Nicht nur die Benzinpreise sind angestiegen: Der Unterhalt eines Autos ist teurer geworden. Foto: sludgegulper | flickr.com | CC BY-SA 2.0

Danach stiegen die Autokosten in den vergangenen zwölf Monaten um 3,1 Prozent und damit wesentlich stärker als die Preise für die allgemeine Lebenshaltung. Diese kletterten gegenüber dem Vorjahr um 1,3 Prozent. Der Kraftfahrer-Preisindex liegt jetzt bei 111,5 Punkten, der Index-Wert der Lebenshaltungskosten bei 108,3 Punkten. Im Autokosten-Index werden alle Ausgaben rund um das Auto erfasst. Wie auch der Lebenshaltungs-Index wurde er letztmals für das Jahr 2005 auf den Basiswert 100 gesetzt.

Grund für die höhere finanziellen Belastung der Autofahrer sind die Kraftstoffpreise. Sie stiegen innerhalb eines Jahres um 8,7 Prozent. Doch auch die Ausgaben für die Kfz-Versicherung schlugen mit einem Plus von 6,4 Prozent besonders stark zu Buche. Die Anschaffungspreise für Neufahrzeuge (plus 0,2 Prozent), die Ausgaben für Ersatzteile und Zubehör (plus 0,9 Prozent), Reparaturen und Inspektionen (plus 0,4 Prozent) sowie für Fahrschulen und Führerschein (plus 0,5 Prozent) erhöhten sich dagegen nur relativ gering.

Quelle: ADAC Motorwelt

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