Sind Sie auf den Ernstfall vorbereitet?

Laut einer Studie führen fast ein Drittel der deutschen Autofahrer kein Warndreieck mit im Wagen. Nur 69 Prozent der befragten Autofahrer waren pflichtbewusst.

Übersicht: Was sollte man im Wagen haben? Grafik: GDV DL

Die Studie hatte die Dienstleistungs-GmbH des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft durchführen lassen.

Im April wurden insgesamt 970 Autofahrer befragt.

Besser sieht das beim Verbandskasten aus. 84 Prozent gaben an, diesen in jedem Fall mitzuführen. Außerdem hat jeder Zweite eine Warnweste dabei. Die ist zwar keine Pflicht, aber wird für jeden Autofahrer empfohlen.

Nur 36 Prozent der Befragten haben dafür ein Mobiltelefon stets im Wagen. Das zeigt wie wichtig auch heute noch die Notrufsäulen an den Bundesautobahnen sind.

Viele Dinge, die die Autofahrer nicht immer im Auto haben, halten sie gleichwohl für sinnvoll: 68,1 Prozent derer, die keinen Feuerlöscher mit sich führen, halten ihn dennoch im Falle eines Unfalles für hilfreich, bei der Warnleuchte denken 71,2 Prozent so. Die entsprechenden Werte für den EU-Unfallbericht lauten 54,3 Prozent und 57,7 Prozent für den Zentralruf der Autoversicherer. Zur Taschenlampe meinen sogar 74,7 Prozent, sie sollten sie besser ständig in ihrem Wagen dabei haben.

Insgesamt zeigt das Ergebnis, dass Autofahrer relativ schlecht af den Ernstfall vorbereitet sind. “Offensichtlich blenden viele Autofahrer die Unfallgefahr und ihre Folgen aus. Diese Ergebnisse zeigen, dass die Autofahrer bei der Ausrüstung ´für den Fall des Falles´ erheblich nachrüsten müssen”, erklärte Heiko Beermann, Geschäftsführer der GDV Dienstleistungs-GmbH & Co. KG , die in Hamburg die Notrufzentrale für die Anrufe der Notrufsäulen von den Bundesautobahnen betreut.

Quelle: gdv-dl.de

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