Formel 1 unter Strom: die Formula-E

Noch in diesem Jahr soll die F1 der Elektro-Autos starten. Das gab jetzt der internationale Automobilverband Fia bekannt. Im Herbst soll es soweit sein, wo die ersten Rennen stattfinden soll ist noch ungewiss.

Die ersten Formula-E Rennen sollen im Herbst stattfinden. © Ronald Jäger /pixelio.de

Schon im Herbst soll es soweit sein – das verriet Burkhard Göschel, Chef der “Electrical New Energy Championship Comission” und ehemaliger BMW-Vorstand sagte in einem Interview mit dem Magazin „Automobil Produktion“. Im kommenden Jahr sollen es weitere Rennen geben und im Jahr 2014 sogar die ersten Meisterschaftsrennen.

Dabei stellt sich Göschel „so etwas wie ein Snowboard-Event“ vor. Das bedeutet vor allem junges Publikum und viel Show.

Im ersten Rennen sollen 24 Auto gegeneinander antreten. Weil die Akkus eine begrenzte Speicherkapazität aufweisen, werden die Durchgänge maximal 20 Minuten lang sein. Dafür werden die Geschwindigkeiten locker mit der Formel 3 mithalten können.

Eine Leistungsbegrenzung oder Limitierung der Aerodynamik soll es nicht geben, so Göschel.

Dafür wird das Gewicht der Batterie und das Gesamtgewicht Fahrzeug plus Fahrer festgelegt. Ansonsten haben die Team recht freie Hand – und das nicht ohen Grund. So könne man die Technologie rund um das E-Auto weiter vorantreiben, glaubt Göschel.

Über den Austragungsort des ersten Rennens ist noch nicht näheres bekannt. Glaubt man Burkhard Göschel, liebäugelt der Verband mit Monte Carlo. Um das jüngere Publikum anzuziehen, sollen die Rennstrecken leicht zu erreichen sein und daher möglich in Stadtnähe oder sogar Innenstädten.

Quelle: auto-motor-und-sport.de

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