ADAC: mehr Mitglieder, weniger Pannen

Mehr als 18 Millionen Mitglieder verzeichnet der Allgemeine Deutsche Automobil Club ADAC zum Jahresende von 2011. Der zweitgrößte Autofahrerclub der Welt will die 20 Millionen Marke in 2020 knacken.

Der ADAC ist der zweitgrößte Automobilclub der Welt. Foto: Karl-Heinz Laube, pixelio.de

Die Jahresbilanz des Clubs sieht positiv aus – so viele Mitgleider gabs noch nie und der Club wächst stetig weiter. Allein im vergangenen Jahr haben sich mehr als eine halbe Million Menschen angemeldet.

Trotzdem waren die „Gelben Engel“, wie sie sich werbewirksam nennen, weniger im Einsatz. Daran hat aber auch der milde Winter sein Übriges getan. Insgesamt zählte der ADAC 4,1 Millionen Panneneinsätze, etwa 180.000 weniger als im Rekordjahr 2010.

Auch politisch mischt der ADAC kräftig mit. Seine Expertise ist bundesweit gefragt. Besonders die Preissteigerungen von Benzin sind ein heißdiskutiertes Thema. Die Schuld für die Schwankungen sieht der Club vor allem beim Staat. Allein mit der Mehrwertsteuer würde der Bund jedes Mal mitverdienen. Aber auch die Autofahrer selber könnten mehr tun, heißt es.

Eine Umfrage habe ergeben, dass deutsche Autofahrer ihr Tankverhalten nicht ändern wollen.

„Rund 40 Prozent der Befragten vergleichen grundsätzlich keine Preise und fahren immer zu ein und derselben Tankstelle“, sagte Meyer.

In den kommenden Wochen rechnet der ADAC wieder mit höheren Preisen an den Zapfsäulen. „Ich gehe davon aus, dass zu Beginn der Sommerferien die Spritpreise wieder nach oben gehen“, sagte Meyer. Die Erfahrung zeige, dass die wachsende Nachfrage genutzt werde. „So ist die Welt des Wettbewerbs.“

Quelle: heise.de

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